In einem Endspiel auf ein Tor entscheidet der Gegner - begünstigt durch einen verunglückten Spielerwechsel auf Taufkirchener Seite - mit seinem einzigen(!) wirklichen Torschuss (oder war es sogar ein Eigentor?) 2:35 Minuten vor Schluss das Finale glücklich mit 1:0 zu seinen Gunsten. Diese Niederlage gegen den FC Ludwigsvorstadt war absolut vermeidbar und schmerzt um so mehr, da die "Socca Juniors" alle Chancen hatten, den Ottobrunner Wanderpokal zum vierten Mal in Folge nach Taufkirchen zu holen.
Dabei hatte das Turnier wieder einmal glänzend für die Juniors begonnen. Schon nach zwei Gruppenspielen stand die Halbfinalteilnahme als Gruppenerster fest, da der Pokalverteidiger Putzbrunner SV mit 1:0
und der Kreisligist TSV Schäftlarn mit 2:1 besiegt wurden und sich die anderen Teams in ihren Spielen jeweils die Punkte teilten. In beiden Spielen war der SV-DJK das klar überlegene Team, wobei dem TSV mit einem seiner beiden Angriffe sogar die mehr als glückliche Führung gelungen war, die Skodi aber gleich vom Mittelkreis weg wieder egalisieren konnte
und kurz vor Ertönen der Schlusssirene stellte Daniel mit diesem Weitschuss den hochverdienten Sieg sicher.
Das für die Juniors damit bedeutungslos gewordene dritte Gruppenspiel gegen den SV Heimstetten wurde ebenso beherrscht. Allerdings setzte der Abstiegskandidat der Kreisliga München seine schon in Poing praktizierte überharte Gangart fort, um dem Sieg gegen die Taufkirchener zu erzwingen, der auch dem SVH das Weiterkommen beschert hätte. Wie am vergangenen Wochenende kassierten die Heimstettener eine Zweiminutenstrafte, doch die Juniors konnten wieder eine Serie bester Möglichkeiten nicht nutzen. Und als es eigentlich einen Siebenmeter für den SV-DJK hätte geben müssen, da verlegte der Unparteiische den Tatort zurück vor den Strafraum und übersah im Gegenzug auch großzügig das Stürmerfoul an der Bande mit dem Resultat, dass der SVH einen schmeichelhaften 1:0 Sieg einfahren durfte und unser Kapitän verletzt ausscheiden musste.
Zwar versuchte Andi im Halbfinale gegen den TSV Ottobrunn trotz Schmerzen aufzulaufen, doch schnell war klar, es ging nicht mehr. Die "Socca Juniors" gewannen dennoch auch dieses Spiel sicher, wenn auch knapp mit 1:0, wobei Maxi es bei einem der wenigen Ottobrunner Schüsse spannend machte, aber den Ball nach eigenem Fehler noch vor der Linie unter Kontrolle bringen konnte.
1:0 im Halbfinale nach dreieinhalb Minuten.
Andis Ausscheiden hätte eigentlich ein gutes Omen sein können, denn bisher wurden alle drei Turniersiege in Ottobrunn ohne ihn eingefahren. Doch dazu hätten die Stürmer ihre Tormöglichkeiten im Finale in Richtung des gegnerischen Tores nutzen müssen ...
Fazit
Die Siegesserie in Ottobrunn ist durch eigenes Zutun gerissen. Geblieben ist ein zweiter Platz über den man sich nur eingeschränkt freuen kann, denn er spiegelt die heutige spielerische Überlegenheit der "Socca Juniors" nicht wirklich wider, wobei allerdings die Chancenverwertung in allen Spielen zu wünschen übrig ließ. Die in Ottobrunn vorgenommene Abweichung von den BFV-Hallenrichtlinien mit fünf (statt vier) Feldspielern aufzulaufen, machte die Räume zudem ungewohnt eng und ermöglichtes es defensiven Mannschaften, ein kaum überwindbares Abwehrbollwerk aufzustellen.



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